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2017-06-05

Das Museum des Zweiten Weltkriegs – eine Ikone für die Geschichte, eine Ikone für die Stadt

Das Museum des Zweiten Weltkriegs – eine Ikone für die Geschichte, eine Ikone für die Stadt

Das Gebäude des Museums des Zweiten Weltkriegs verkörpert eine kühne Vision internationalen Rangs. Es ist eine spektakuläre Ikone, die die in Polen tief verwurzelte historische Thematik behandelt. Untergebracht ist das Museum in einem steil aufragenden, dramatisch gekippten Baukörper. Als Erinnerungsort der Geschichte soll das Museum das Leid der Vergangenheit, die lebendige historische Erinnerung und die Zukunft widerspiegeln. Die Entwurfsverfasser des Architekturplans bezeichneten das Museum als schweigendes Gebäude, das bei den Besuchern tiefe Eindrücke hinterlassen soll.

Errichtet wurde das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig auf einem nahe des historischen Stadtzentrums gelegenen Platz, der nach Władysław Bartoszewski benannt wurde. Der Bau steht auf einem Gelände, das vom Westen an den Radaunekanal angrenzt und vom Süden einen Panoramablick auf die Mottlau bietet. Jetzt ist das ein Randgebiet der Rechtsstadt von Danzig, aber bald wird hier das Zentrum eines modernen Stadtteils auf Gewerbebrachen des ehemaligen Werftgeländes entstehen. Der Museumssitz fügt sich in eine geschichtsträchtige Landschaft ein, mit seiner Lage 200 Meter entfernt vom Gebäude der „Polnischen Post“ und drei Kilometer auf dem Wasserweg entfernt von der Westerplatte-Halbinsel. Der Bau begann im September 2012 und wurde im März 2017 abgeschlossen. Die Gesamtfläche dieses achtgeschossigen Gebäudes beträgt 58.000 m2 und die Nutzfläche 23.000 m2. Allein das Museum nimmt eine Fläche von 1.700 m2 ein. Der Entwurf stammt von dem Architekturbüro „Kwadrat” aus Gdynia und die Gesellschaften Hochtief Polska und Warbud waren Generalunternehmer der Bauausführung. 

Geneigter Baukörper 

Die Formensprache der Architekturskulptur knüpft an das ikonische Stadtbild von Danzig mit zahlreichen Werftkränen und Kirchtürmen an und verbindet die traditionelle Stadtlandschaft mit dem modernen Museum. Symbolischen Charakter hat die Verbindung mit der Vergangenheit, von Krieg und Gegenwart, durch die Gliederung der Museumsfläche in drei Zonen: Vergangenheit in den unterirdischen Geschossen des Gebäudes, Gegenwart als Freiraum um das Haus und Zukunft, die mittels Dominante mit einem Aussichtspunkt ausgedrückt ist. Daniel Libeskind, einer der bekanntesten Architekten und Entwurfsverfasser unter anderem des Jüdischen Museums in Berlin, beschreibt den Baukörper wie folgt: – Mittels der Formensprache der Architektur beschreibt der Entwurf das Leid der Vergangenheit und die Lebenskraft der Gegenwart, wobei er gleichzeitig in die Zukunft weist. Er schafft eine breite, spektakuläre Öffnung der Stadt für ihre Zukunft. Anknüpfend an das ikonische Panorama von Danzig mit Werftkränen und Kirchtürmen verbindet das Museumsgebäude traditionelle Stadtlandschaften sowie deren Dimensionen, Baustoffe und Farben mit dem Museum des 21. Jahrhunderts.

Der oberirdische Teil ist ein geneigter Turm mit einer Höhe von über 40 Metern und acht Stockwerken, dessen Form an ein Prisma mit trapezförmiger Basis erinnert (die größte Wandneigung beträgt 56 Grad). Eine der Wände des Turms wurde komplett verglast, während die anderen eine rote Fassadenverkleidung haben. In dem Turmteil sind unter anderem Bibliothek, Räume für Bildungsveranstaltungen sowie ein Café und ein Restaurant mit Blick auf das Panorama der Stadt untergebracht. 

Das Gebäude hat einen unterirdischen Teil mit sechs Stockwerken, in dem sich in einer Tiefe von 14 Metern die Dauerausstellung auf einer Fläche von 5.000 m2 befindet, womit sie weltweit eine der größten Ausstellungen historischer Museen ist. In modernster Multimedia-Technik wird hier über den Zweiten Weltkrieg aus der Sicht bekannter Politiker sowie gewöhnlicher Menschen informiert. Neben der Dauerausstellung beherbergt das Gebäude auch Wechselausstellungen, für die eine Fläche von rund 1.000 m2 bestimmt ist. Ergänzt wird das Gebäude durch den Freiraum um das Haus, der sich als Ort für regelmäßige Freilichtveranstaltungen entwickeln soll. 

ALUPROF im Dienst der Geschichte 

Im Gebäude des Museums des Zweiten Weltkriegs wurden speziell vorbereitete Fassaden des Systems MB-SR60N der Firma ALUPROF eingesetzt, die die Basis für viele Fassadekonstruktionen bilden, bei denen das Verfahren der Montage der Fassade an das Gebäude ein wichtiges Element darstellt. Bei dem Baukörper des Museumsgebäudes wurde die Fassade an eine Unterkonstruktion mit Stahlzuggliedern montiert – Das Gebäude hat eine große Neigung. Dank der Entwicklung eines speziellen Befestigungssystems war ein Ausgleich der  senkrechten  (11 mm) und parallelen (7 mm) Verschiebungen zur Wandfläche möglich – erklärt Bożena Ryszka, Marketing-Managerin bei ALUPROF. 

Die in der Fassade MB-SR60N eingesetzten Aluminiumprofile einer entsprechenden Festigkeit gestatten es, dass möglichst viel Licht von oben in das Gebäudeinnere gelangen kann. Diese Lösung bietet viele Möglichkeiten für die Gestaltung der räumlichen Konstruktionen, denn die Konstruktion der Pfosten-/Riegel-Verbinder ermöglicht die Ausführung von Verbindungen in einem breiten Winkelbereich, was bedeutet, dass Scheiben verschiedener Formen – trapezförmige oder dreieckige – eingesetzt werden können. Das Polnische Institut für Bautechnik (Instytut Techniki Budowlanej) bestätigte außerdem in der für das System MB-SR60N erlassenen Klassifizierung seine sehr guten technischen Parameter: Luftdurchlässigkeit Klasse AE 1200 Pa, Wasserdichtigkeit Klasse RE 1200 Pa und Windlastfestigkeit 2800 Pa (Sicherheitsprüfung 4200 Pa).




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